Schwedenhäuser mitten in Deutschland - warum nicht? Schließlich vereinen die Holzhäuser aus dem Norden Europas ökologische Bauweise mit einer einzigartigen Architektur!
Mit Schweden verbinden wir in erster Linie wunderschöne Landschaften, dunkelgrüne Tannenwälder und klare Seen. Vereinzelte Holzhäuser, die außen rot-weiß gestrichen und innen gemütlich eingerichtet sind, dürfen in dieser Vorstellung natürlich nicht fehlen. Kein Wunder, dass Schwedenhäuser auch in unseren Gefilden immer beliebter werden.
Das typisch schwedische Haus vereint skandinavische Tradition mit moderner Ausstattung und einer ökologischen Bauweise. Vor allem Holz als Baustoff bringt eine Vielzahl an Vorteilen mit sich. Der natürliche Baustoff Holz gleicht sowohl Schwankungen in der Temperatur als auch Luftfeuchtigkeit aus und schafft ein wohltuendes Wohnklima, von dem insbesondere Allergiker profitieren können. weiterlesen »
Ein Niedrigenergiehaus ist ein Neubau oder ein sanierter Altbau, welcher die gesetzlich geforderten Richtlinien sowie das geforderte Energieniveau erfüllt. Welches in der Energiesparverordnung kurz EnEV nachzulesen ist. Die Energiesparverordnung mäßigt den signifikanten Transmissionswärmeverlust eines Hauses und den Bedarf an Primärenergie.
Im Norden Deutschlands gibt es strenge Richtlinien für die Niedrigenergiehäuser. Der Primäre Energiebedarf muss 20 Prozent unter dem “normalen” Wert liegen und bei der Verlust der Transmissionswärme muss 30 Prozent unter diesem Wert liegen. Diese Häuser nennen sich dann Niedrig Energiehaus Standard Schleswig-Holstein. Zusätzlich müssen diese Gebäude mit einer Be- und Entlüftung ausgestattet sein.
Ein alltägliches Einfamilienhaus mit einem A/V-Verhältnis von 0,8 m²/m³ darf nach der Energiesparverordnung, beispielsweise nur einen Primären Energiebedarf von max. 121 kWh/(m²a) und ein HT (Transmissionswärmeverlust) von maximal 0,49 W/(m²K) aufweisen. Je nach ausgesuchter Heizungsanlage errechnet sich hieraus der Endenergiebedarf in Litern Heizöl oder in Kubikmetern Gas.
Ein Niedrigenergiehaus hat demnach einen Wärmebedarf von 40–79 kWh/m²*a (40–79 Kilowattstunden pro Quadratmeter und pro Jahr).
Ein Niedrigenergiehaus kann ich jedem bedenkenlos empfehlen, der umweltbewusst leben möchte und zudem noch langfristig Geld sparen will, denn bei den ständig steigenden Preisen für die Rohstoffe wie Öl und Gas wird es wohl nicht mehr lang dauern bis die Preise höher steigen denn je. Also jetzt schon an die Zukunft denken und sich für einen Umbau oder Neubau zum Niedrigenergiehaus entscheiden!
Ein Passivhaus ist langfristig sehr wirtschaftlich, da für die Unterhaltung wenig Energie benötigt wird. Beim Neu- und Umbau sind zwar die Investitionskosten anfänglich etwas höher, aber meiner Meinung nach ist diese Bauweise die richtige Wahl. Kombiniert mit zusätzlichen Versicherungen in Sachen Energiesparen, wird das neue Heim so zu einem richtigen Öko-Haus.
Die Funktionsweise eines Passivhauses ist sehr einfach, man versucht die vorhandenen passiven Energiequellen zu nutzen, dies sind unter anderem die Sonne sowie die Wärmeabstrahlung der Menschen und der elektrischen Geräte.
Bei einem Passivhaus wird besonders auf eine kompakte Bauweise sowie eine gute Wärmedämmung geachtet.
Ein ausgeklügeltes Lüftungssystem sorgt dafür, dass bei der Lüftung nur ein geringer Wärmeverlust entsteht. Der Wohnraum wird kontrolliert gelüftet, dabei wird von der Abluft überschüssige Wärme an die Zuluft übertragen. Außerdem kann die Luft auch durch Erdwärme vorgewärmt werden.
Damit ein Haus als Passivhaus bezeichnet werden kann , muss es bestimmten Kriterien hinsichtlich des Jahresheizwärmebedarfs, der Heizlast, der Luftdichtigkeit sowie des Primärenergiebedarfs erfüllen.
Bei Erfüllung dieser Voraussetzungen ist häufig einen Inanspruchnahme eines Förderprogramms durch die Bundesregierung möglich, die Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet zinsgünstige Kredite an.
Wer wie ich an einer ressourcenschonenden und langfristigen kostengünstigen Bauweise interessiert ist, sollte sich für ein Passivhaus entscheiden.