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Mieten kaufen wohnen

Autor: Richard
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Die Doku-Soap mieten, kaufen, wohnen begleitet Immobilienmakler bei ihrem täglichen Job – die richtige Immobilie an den Mann zu bringen. Von lustigen bis nervenaufreibenden Ereignissen ist alles dabei.

Schlüssel ©flickr/bogenfreund

Fernsehsender Vox hat mit der Doku-Soap einen echten Volltreffer gelandet. Mittlerweile hat die Sendung, die montags bis freitags um 18:00 Uhr ausgestrahlt wird, eine hohe Zuschauerzahl. Die für die Sendung nacherzählten, beziehungsweise nachgestellten Erlebnisse der Makler unterhalten das Publikum.

 

Von der Einzimmerwohnung bis zur feudalen Luxusvilla

Während der einstündigen Sendezeit werden die Makler und ihre Kunden bei der gemeinsamen Besichtigung gezeigt. Das Prinzip, zwei Immobilien stehen zur Auswahl. Am Ende entscheidet sich der Kunde entweder für eine von beiden oder er bittet den Makler oder die Maklerin darum weiter zu suchen.

Während der Sendung geben Makler und Kunde kurz ihre jeweiligen zwischenzeitlichen Eindrücke und die Immobilienbewertung zum Besten.

Gezeigt wird hier alles, was es auf dem Immobilienmarkt so gibt. Von kleinen Mietwohnungen über Einfamilienhäuser mit Grundstück bis zum feudalen Villengrundstück in bester Lage ist alles dabei.

Auch die Maklertypen sind sehr verschieden. Vom schillernden Paradiesvogel, kumpelhaftem Jungspund bis hin zum seriösen Luxusmakler ist hier ebenfalls jede vorstellbare Variante vertreten.

Die Kundschaft ist mitunter auch etwas schwierig und gerne mal durch diverse B-Prominente vertreten.

 

Fernsehen vs. reales Maklergeschäft

Aus der „realen” Maklerecke kommt hingegen Kritik an der Sendung, die wohl drastische Unterschiede zum tatsächlichen Immobiliengeschäft aufweist. Die wesentlichen Kritikpunkte sind dabei folgende:

Die Wohnungen und Häuser, ob Altbau oder Neubau, sind meistens in einem überdurchschnittlich tadellosen Zustand, was in vielen Fällen stark von der Realität abweicht.

Die gewünschten Besichtigungstermine sind grundsätzlich immer möglich und der Makler hat immer einen Schlüssel griffbereit, auch wenn das Objekt noch bewohnt ist. Die Bewohner tauchen dabei nie auf.

Kritisiert wird vor allem auch die anscheinende Leichtigkeit eines Vertragsabschlusses und der Wohnungsübergabe. Der Abschluss kommt nicht selten schon bei der Erstbesichtigung zustande und wird gerne per Handschlag besiegelt und auch schon mal begossen. Zudem wirkt die Provision wie leichtverdientes Geld.

Auffällig scheint auch, dass teilweise einige wenige Wünsche der Kunden von den Maklern missachtet werden, was wohl für die Sendung kalkuliert ist, um möglichst viel Diskussionen und auf jeden Fall eine weitere Besichtigung zu zeigen.

Die Sendung bietet zusammengefasst beste Unterhaltung zum Thema Wohnungssuche, Hauskauf etc. und ermöglicht den Einblick in viele interessante Objekte. Die Realität des Maklergeschäftes ist jedoch zu großen Teilen eine Andere.Similar Posts:


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